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Gärtner Pötschke – Portrait und Historie

Themenübersicht:


Ich möchte Sie an dieser Stelle einladen, mit mir auf eine Zeitreise zu gehen und einen
Blick in unsere Unternehmensgeschichte zu werfen. Erfahren Sie mehr über meine
Philosophie und beobachten Sie, wie aus meinem früheren Gartenbuch umfangreiche
Kataloge wurden, wie sich die lustigen Gärtnerzeichnungen im Laufe der Zeit verän-
dert haben und wie mein Sortiment gewachsen ist.

Bei Gärtner Pötschke begleite ich Ihre Pflanzen von der Aussaat bis zur schönsten
Blüte. Sie erhalten hochwertiges Saatgut, Zubehör für die Aufzucht sowie Sommer-
blumen, Jungpflanzen, Obstbäume und vieles mehr.

Mit viel Liebe zur Gestaltung reist meine Tochter Cornelia durch die Welt - immer auf der
Suche nach ausgefallenen Dekorationen und extravaganten Accessoires.
Bei Pötschke Ambiente finden Sie alles, was Ihren Garten zu einer Wohlfühl-Oase
werden lässt und Ihre Pflanzen auf besondere Weise in Szene setzt: Pflanzengefäße,
Skulpturen, Beleuchtungen, Wasserspiele, Möbel und und und.

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß bei meiner Zeitreise!


Firmen-Chronik

1912Unternehmensgründung durch Harry Pötschke in Mörsdorf, Thüringen
Aufbau einer Saatgutproduktion und eines Sammelbesteller-Systems
1933Harry Pötschkes Sohn Werner tritt in das Unternehmen ein
1934Umzug der Firma nach Arnstadt bei Erfurt
1945Zerstörung des Betriebs durch einen Bombenangriff
1949Umzug der Firma nach Kaarst-Vorst; Versandbetrieb im Saal einer Gaststätte
1952Aufbau eines eigenen Gartenbaubetriebs und Intensivierung von Neu- und
Weiterzüchtungen
1954Umzug der Firma nach Kaarst-Holzbüttgen
Neubau von großzügigeren Räumlichkeiten
Gärtner Pötschke beteiligt sich an der Wiederherstellung des Edelweiß-Wildbestandes in
den deutschen Alpen
1958Neuauflage von „Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch”
1959Auslagerung des Sammelbestellerversandes nach Marburg/Lahn
Harry Pötschke erhält das Bundesverdienstkreuz am Band
1960Harry Pötschke zieht sich mit 77 Jahren aus der aktiven Geschäftstätigkeit zurück
1968Gründung der Gartencenter Bresserhof und Marburg/Süd
1970Werner Pötschke gibt bis 1977 bei Radio RTL täglich Gartentipps
1977Eröffnung des Gartencenters Marburg-Wehrda
1982Werner Pötschkes Tochter Cornelia Pötschke-Kirchhartz tritt in die Geschäftsführung der Firma ein
Einführung der ersten Versandhaus-EDV
1983Neubau einer Versandhalle in Kaarst
1985Betriebserweiterung durch Übernahme des benachbarten Geländes der ehemaligen
Maschinenbau-Firma Montini
1986Modernisierung der Versandbetriebe in Kaarst und Marburg
1987Gründung der Firma gemida.de GmbH, der Gesellschaft für Marketing, IT und Direktwerbeagentur
1991Entwicklung eines Kommissionierungs-Roboters für Sämereien-Versand
1994Start des Sortimentsbereiches „Ambiente”
1995Modernisierung der Versandlogistik & Neubau einer neuen und modernen Glashaus-Kommissionierungshalle
1996Abspaltung der Gartencenter
2001Firmenneugliederung:
Gärtner Pötschke – Versandhandel mit Pflanzen
Pötschke Ambiente GmbH – Versandhandel mit Wohn- und Gartenaccessoires
gemida.de GmbH – Marketing und EDV Dienstleistungen
2002Betriebserweiterung um 20.000 qm durch Anmietung des angrenzenden Betriebsgeländes Stapelmann
2006Kauf des Betriebsgeländes Stapelmann
2008Bau eines Hochregallagers, Erweiterung der Logistik- und Büroflächen
Angela Kirchhartz, die Tochter von Cornelia Pötschke-Kirchhartz und Dr. Peter Kirchhartz,
tritt in das Unternehmen ein. Sie übernimmt nach erfolgreich abgeschlossenen Betriebs-
wirtschaftsstudium und zahlreichen praktischen Erfahrungen im Versandhandel zum 1. Mai das Marketing-Controlling.
2010Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes mit 900 qm Bürofläche. Dieser Neubau wird notwendig durch die Expansion des Geschäftsbereiches Pötschke Ambiente.
Dr. Peter Kirchhartz feiert seinen 60. Geburtstag; Tochter Angela Kirchhartz und ihr Ehemann Stefan Kirchhartz werden Mitglieder der Geschäftsführung und Stefan Kirchhartz übernimmt die Verantwortung für den Bereich Marketing.
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Gärtner Pötschke – unsere Familie

Harry Pötschke

Am 21. Januar 1884 wurde ein Gärtner aus Leidenschaft geboren - mein Vater Harry Pötschke. Ihm steckte das Gärtnern sozusagen im Blut, stammte er doch aus einer alten „Krauterfamilie”, die nachweislich schon 1544 in dieser Branche tätig war. Nach Abschluss seiner gärtnerischen Lehrzeit ging mein Vater auf die „Walz”. So nennt man die Wanderjahre eines angehenden Meisters, die dazu dienen, Arbeits- und Lebenserfahrungen zu sammeln. Auf dieser Reise wurde auch die Idee für unsere Firma geboren. Er beobachtete nämlich, dass die Versorgung mit frischem Saatgut, vor allem in abgelegenen Regionen, noch recht dürftig war. Damals gab es noch keinerlei Versandhandel und vielen Gärtnern war es unmöglich, an frisches Saatgut heranzukommen. Aber das sollte sich bald ändern. Im jugendlichen Alter von 28 Jahren machte sich mein Vater Harry Pötschke selbständig und gründete unser Unternehmen Gärtner Pötschke.

Für die Vermarktung unserer Produkte - was zunächst vornehmlich Samenkörner waren - ließ sich mein Vater etwas ganz besonderes einfallen. Er ging erneut auf Reisen und versuchte, in möglichst vielen Orten „Sammelbesteller” zu finden. Bis heute sind das Menschen, die die Bestellungen von mehreren Gartenliebhabern sammeln, zum Beispiel in ihrem Kleingartenverein. Diese Geschäftsidee hat für alle Beteiligten enorme Vorteile: Der Sammelbesteller erhält eine kleine Provision für seine Mühen, die Besteller haben vor Ort einen gut informierten Fachmann und wir schonen mit dem Einsparen von Verpackungsmaterial die Umwelt. Damit war der Grundstein des von Gärtner Pötschke erfundenen Sammelbesteller-Systems gelegt, das später viele Nachahmer fand.

Für seine Leistungen wurde meinem Vater das Bundesverdienstkreuz am Band verliehen. Mit 77 Jahren zog er sich aus dem Unternehmen zurück. Zu dieser Zeit war ich bereits in das Geschäft eingestiegen und führte von nun an das Familienunternehmen. Im stolzen Alter von 86 Jahren verstarb mein Vater und Multitalent Harry Pötschke.
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Werner Pötschke

Mir wird immer wieder nachgesagt, dass ich von meinem Vater sowohl den Geschäftssinn
und den Grünen Daumen, als auch die Gabe, Weisheiten aus dem Gartenleben künstlerisch umzusetzen geerbt habe. Das macht mich besonders stolz und ich versuche, das Unternehmen im Sinne meines Vaters fortzuführen.

Nach meiner Ausbildung als Verlagskaufmann in Hamburg verschrieb ich mich ganz unserem Unternehmen. Meine Aufgabe war es zunächst, weitere Sammelbesteller – also seriöse Gärtner, die im Auftrag der Firma die Bestellung anderer Gartenfreunde sammeln – zu werben. Diese Tätigkeit übte ich in den folgenden Jahren bis zum 2. Weltkrieg mit wachsendem Erfolg aus.

Die Wirren des Krieges brachten das Sammelbesteller-System allerdings ins Wanken. Immer mehr Bestellungen wurden direkt zu uns geschickt, denn viele hatten den Kontakt zu ihrem zuständigen Sammelbesteller verloren. Ich wollte mich davon jedoch nicht beirren lassen und beschloss kurzerhand, diese Einzelkunden nach dem Grundsatz „Vertrauen gegen Vertrauen” zu beliefern. Damit war der Grundstein zum Direktversand gelegt, denn damals war das Liefern auf Rechnung absolut neu. Mein Mut wurde belohnt, da ich mich auf meine Gartenfreunde verlassen konnte. So war es keine Frage, dass der Direktversand weiter ausgebaut wurde.

Weiterhin widmete ich mich mit Begeisterung der Neu- und Weiterzüchtung. Viele meiner wundervollen Pflanzen gewannen Preise und Auszeichnungen. Besonders unsere nach Familienmitgliedern benannten Rosen, wie z.B. Rose Opa Pötschke, machten sich weltweit
einen Namen.

Viel Freude bereitet mir auch immer wieder der von mir ins Leben gerufene Tages-Abreiß-
kalender „Der grüne Wink”. Dieser tägliche Gartenratgeber wird bis heute Jahr für Jahr neu geschrieben und mit vielen interessanten und humorvollen Zeichnungen, Reimen und Sprüchen gewürzt. Mittlerweile erfreuen sich jährlich über 250.000 Gartenfreunde an unserem kleinen Kalender.

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Cornelia Pötschke-Kirchhartz

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Anfang der 80er Jahre tritt meine Tochter Cornelia Pötschke-Kirchhartz in das Traditionsunternehmen ein und bringt nun auch weiblichen Schwung in das Sortiment. Mit einem ebenso sicheren Gespür für das Geschäft erweitert sie das Angebot um Wohn- und Gartenaccessoires. Mit ihrem Mann und einem bewährten Geschäftsleitungsteam modernisiert sie die Unternehmensstruktur – besonders im Bereich EDV und Marketing –
und kombiniert damit meisterlich Modernes mit Bewährtem.

Mit in die Wiege gelegt wurde meiner Tochter die künstlerische Ader. So liegt auch ihr die künstlerische Vermittlung von Gartenwissen im Blut. Liebevoll pflegt sie die informativen
und humorvollen Zeichnungen und Sprüche der gezeichneten Gärtnerfigur. Unser
Tages-Abreißkalender „Der grüne Wink” wird heute maßgeblich von ihr gestaltet.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Peter Kirchhartz und ihren vier Kindern Nadine, Angela, Tom und Robin setzt sie die erfolgreiche Tradition von Gärtner Pötschke fort. Heute beschäftigen wir mit großem Stolz rund 185 Mitarbeiter – in der Saison sogar über 300. Um überall auf der Welt die schönsten Pflanzen und Dekorationsartikel zu finden, ist meine Tochter zusammen mit ihrer Familie oft auf Reisen,. Bei der Auswahl befolgt sie stets den Grundsatz meines Vaters:
„Ich verkaufe nur Ware in einer Qualität, die ich auch selber kaufen würde”.

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Wie sich der Gärtner veränderte

Ein liebevoll gezeichneter Gärtner ist das Symbol unseres Unternehmens. Die lustige Figur zeichnete ich erstmalig als junger Mann. In meinem 19. Lebensjahr habe ich die Figur mit blumengeschmücktem Strohhut, Schürze, Rauschebart und Pfeife ins Leben gerufen – besser gesagt, ins Leben gezeichnet. Als feststand, wie sie aussehen sollte, habe ich mir dann von befreundeten Graphikern helfen lassen. Seitdem vermittelt die Gärtnerfigur Interessantes und Wissenswertes aus dem Gartenleben auf unterhaltsame Weise.

Auch wenn der gezeichnete Gärtner keinen Tag gealtert ist, veränderte er sein äußeres im Laufe der Zeit. Wir haben es also mit einem „modernen” Gärtner zu tun. Schauen Sie selbst, welche Veränderungen unsere Gärtnerfigur durchlebte:


Um 1930

Der Gärtner ist mit einfachen, aber charakteristischen Strichen gezeichnet und strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus. Er ist ein wenig pummelig und hat stets ein breites Lächeln im Gesicht. Mit seinem weißen Bart, der grünen Schürze, einem Strohhut und aufgekrempelten Hemdsärmeln macht er Lust auf die Gartenarbeit.


Um 1950

Wie die von ihm gepflegten Pflanzen ist auch der Gärtner ein Stückchen gewachsen. Das gilt auch für seine Nase – sein gutmütiges Gesicht hat nun ein wenig mehr Pfiff bekommen. Selbst sein Hut ist ein wenig in die Höhe gewachsen.


Um 1970

Selbstverständlich geht der Gärtner mit der Mode der Zeit. Sein Hut erhält eine aktuelle Krempe und er steckt sich eine Blume ins Hutband. Erneut ist es seine Nase, die sich verändert - sie wird runder.


Ab 1985

Das gesunde Gemüse und die viele Gartenarbeit zahlen sich offenbar aus – der Gärtner streckt sich in die Höhe und wirkt so agiler als zuvor. Sein Gesicht und seine Kleidung werden detailreicher. Nun ist er gerüstet für ein neues Jahrtausend.
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Die Kataloge – Vom Gartenbuch zur Katalogvielfalt

Manchmal sagen uns Kunden, dass sie unsere Kataloge ebenso informativ finden wie ein Gartenbuch. Dann erzählen wir ihnen gerne – und nicht ganz ohne Stolz –, dass sie ja auch aus einem Gartenbuch entstanden sind. Denn Gärtner Pötschkes Gartenbuch enthielt früher unter jeder Rubrik Bestellnummern und Preise. Es war also Gartenbuch und Katalog in einem. Nach 1945 haben sich dann beide verselbstständigt. Das Gartenbuch heißt heute „Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch” und ist mit all seinem wertvollen Wissen und seiner Erfahrung inzwischen das mit Abstand meistverkaufte deutschsprachige Gartenbuch der Welt. Nicht weniger interessant sind die übrigen Gartenbücher, die Gärtner Pötschke im eigenen Verlag veröffentlicht.

Hier können Sie in meinem Gartenbuch von 1956 blättern und sehen, wie sich das Gartenbuch seitdem verändert hat:

GartenTipp Katalog
>> Gärtner Pötschke Ratgeber 1956 <<

Zweimal im Jahr können Gartenfreunde in unseren umfangreichen Katalogen nach Neuheiten aus der Pflanzenwelt stöbern. Im Frühjahr erscheint „Der grüne GartenTipp” mit über 500 Seiten und im Herbst die „Wundervolle Blumen Welt” mit etwa 300 Seiten. Aus dem Bereich Ambiente kommen weitere Kataloge hinzu. All unsere Kataloge bieten stets überraschungen, denn wir halten auf der ganzen Welt Ausschau nach neuen und besonderen Pflanzen und allem, was wir für unsere Kunden rund um Haus und Garten finden können.

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Großer Beliebtheit erfreut sich insbesondere mein Tages-Abreißkalender „Der grüne Wink”. Darin habe ich mein gesammeltes Gartenwissen mit lustigen Sprüchen und humorvollen Zeichnungen vereint und „helfe” meinen Gartenfreunden mit „Rat und Tat” durchs Gartenjahr. Der grüne Wink ist heute sowohl in der klassischen Form, als auch in einer Schmuckversion erhältlich. Ich freue mich sehr, Gartenliebhabern auf diesem Wege jeden Tag aufs Neue Wissenswertes und Unterhaltsames präsentieren zu können – und das Jahr für Jahr.

Der grüne Wink 2011

Entwicklung des Sortiments – Tradition und Innovation

Mit einem Samenkorn fing alles an. Im Laufe der Jahre ist aus diesem Korn eine prächtige
Pflanze geworden.

So bildlich könnte man die Entwicklung unseres Sortiments beschreiben. Denn während mein Vater Harry Pötschke sich ausschließlich mit dem Versand von Sämereien beschäftigte, erweiterte ich das Angebot um Stauden, Ziergehölze, Sommerblumen, Jungpflanzen und vieles mehr. Und ich richtete als Gärtner mein Können ganz auf die Neu- und Weiterzüchtung.

Meine Tochter besitzt ebenfalls einen Grünen Daumen. Gewissenhaft achtet sie auf die Qualität der Pflanzen. Um die Schönheit der Pflanzen entsprechend in Szene setzen zu können, nahm sie außerdem Wohn- und Gartenaccessoires in das Sortiment auf.

Gärtner Pötschke erfüllt heute beinahe jeden Gartenwunsch - sei es bezüglich Sämereien, Pflanzen, Möbeln oder Dekorationen. Die in drei Generationen gesammelte Erfahrung wird sorgsam in die Auswahl des Sortiments investiert. Wir vereinen bei Gärtner Pötschke damit traditionelles Fachwissen mit modernen Ansprüchen und präsentieren ihnen so ein vielfältiges Angebot rund um den Garten.

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